"Es war echt schön mit dir, aber nun muß ich. Das wars
dann, Süße, sorry", sagt er und wendet sich zur Tür.
Ich bin so erstaunt, daß ich mich noch nicht mal über die seltsame
Anrede wundern kann (er kennt mich schon so lange und sollte eigentlich
wissen, daß ich es nicht mag, "Süße" genannt
zu werden).
"Aber du kannst doch nicht so einfach ... Hey, das ging so lange gut
mit uns, und du hast dich doch wohlgefühlt mit mir, oder?", rufe
ich ihm belämmert hinterher und merke, wie ich langsam den Boden unter
den Füßen verliere.
"Klar, war schon toll mit dir, aber nun kann ich nicht mehr. Die Sache
wird mir einfach zu heiß", erklärt er, als er schon an der
Türe steht. "Zum Abschied lasse ich dir diese schwarzen Punkte
vor deinen Augen hier. Leb wohl, Kleine!"
Mit einem leichten Rauschen, das mir noch lange in den Ohren bleibt, verläßt
mein Kreislauf den Raum und ich weiß noch immer nicht, warum er mich
mit so bescheuerten Kosenamen anredet.
Erschöpft sinke ich aufs Sofa, betrachte ich die Punkte vor meinen
Augen und überlege, ob es besser wäre, sie bunt anzumalen oder
mit der Wasserpistole darauf zu zielen.